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Platz fünf. Von vierzig. Yeah.

KSV Waldberg e.V. - Offizielle Homepage
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Tags: G'rümpelturnierBuchdorfKSVViertelfinaleZwischenrundeTorrekord



36. G’rümpelturnier in Buchdorf
26.-27.07.2014  Platz 5 von 40

KSV Waldberg – FC Kräuter Spitzwegerich II   3:2 (3:0)
Nachdem das Team schon am Vorabend mit dem Trailer angereist ist und die Plattenparty im Festzelt noch mitgenommen hatte, ging es Samstag früh endlich los! Und gegen die zweite Mannschaft des G’rümpelturnier-Seriensiegers  wurde gleich ein Traumstart erwischt. Gleich nach dem Anstoß wurde schnell in die Spitze gespielt und Lukas Kirchenbaur konnte nach Vorlage von Benjamin Wiest die Führung markieren (1.). Der KSV spielte in der Folge dominant auf Ballbesitz, so dass sich für den Gegner kaum Chancen boten. Dieser versuchte nun, mit etwas Härte zurück ins Spiel zu kommen doch das ging nach hinten los. Eine Freistoßflanke von Maximilian Reiter verwandelte Philip Seemüller eiskalt zum 2:0 (5.), ehe erneut Lukas Kirchenbaur kurz vor dem Seitenwechsel auf 3:0 erhöhte (8.).
In Hälfte zwei bekam man in der Anfangsphase den Gegner nicht mehr so gut in den Griff und musste schon nach einer Minute das 3:1 hinnehmen (9.), wenig später sogar den Anschlusstreffer zum 3:2 (12.). Danach sah man aber von den Spitzwegerichen nicht mehr viel und die Waldberger konnten mit vereinten Kräften das knappe Ergebnis clever über die Zeit bringen.

KSV Waldberg – FC Bierloch   5:0 (3:0)
Der unglaubliche Zug zum Tor hielt auch im zweiten Spiel an, das das Match von Benjamin Wiest werden sollte. Der Gegner war dem KSV von der Fitness her nicht gewachsen und igelte sich um den eigenen Strafraum ein. Was folgte, war ein Angriffsfestival der Waldberger. Benjamin Wiest, der heiß wie Frittenfett war, schraubt sich an der linken Strafraumkante in die Luft und befördert den Ball per Fallrückzieher unhaltbar ins Netz (3.). Was für ein Traumtor, doch es ging sofort weiter: hellwach nehmen die KSVler gleich nach Wiederanpfiff den Gegnern den Ball wieder ab und Benjamin Wiest schießt zum 2:0 ein (4.). Doch noch nicht genug, nach sehenswerter Kombination macht er sogar seinen lupenreinen Hattrick perfekt (8.)!
In Halbzeit zwei schaltete man ein, zwei Gänge zurück da der Gegner chancenlos war und das Wetter warm, aber nur bis zu dem Zeitpunkt als sie meinten vor Frust darüber die Sense auszupacken. Somit zogen die Grün-Weißen das Tempo wieder an und spielten den FC Bierloch wieder an die Wand. Philip Seemüller erzielte nach schöner Passstafette das 4:0 (16.) und Maximilan Reiter machte mit einem Wuchtigen Dropkick (17.) den nie gefährdeten Sieg perfekt.

KSV Waldberg – Promille Böörds   3:1 (1:1)
Im dritten Gruppenspiel bestreitet der KSV sein mittlerweile 200. Spiel in seiner Vereinsgeschichte. Somit war die Marschrichtung klar: Alles andere als ein Sieg geht gar nicht. Doch der Gegner forderte die Waldberger zu Beginn an mächtig. Eine Menge Lauf- und Verschiebungsarbeit war notwendig, um die Promille Böörds vom eigenen Gehäuse fern zu halten. Eine kleine Lücke reichte ihnen, um das frühe 0:1 zu erzielen (4.). Die KSVler erhöhten in der Folge den Druck auf den Gegner und schon wankte dieser. Zunächst auch die Latte nach einem Schuss von Lukas Kirchenbaur, doch schon eine Minute später machte er nach Zuspiel von Benjamin Wiest den längst überfälligen Ausgleich (8.). Nun begann der Gegner auf einmal, konditionell stark abzubauen was die Waldberger Kombinationsmaschine wiederum so richtig in Gang brachte. Die Promille Böörds antworteten mit total übertriebener Härte, und durch den passiven Schiedsrichter geriet das Spiel zu einer regelrechten Menschenjagd. Kaum eine Spielminute verging, ohne dass sich ein KSV-Spieler vor Schmerzen am Boden wälzte.
Doch es gab keine Klagen gegen den Schiedsrichter, man stand einfach wieder  auf und es ging weiter. Die Mannschaft ist im Moment dermaßen gefestigt, das auch so etwas den Spielfluss nicht zu stören vermag. Nach einer Ecke von rechts jagt erneut der starke Lukas Kirchenbaur den Ball zur verdienten 2:1-Führung ins Tor (12.), ehe Maximilian Reiter dann schließlich mit seinem 3:1 endgültig den Deckel auf die Partie machte (14.). Was für eine Energieleistung.

KSV Waldberg – Hangover 69   0:3 (0:2)
Nach drei Spielen bereits souverän für die Zwischenrunde am Sonntag qualifiziert, ging es nun gegen einen der Turnierfavoriten. Bestückt mit einem Spanier mit mindestens BOL-Niveau konnte der Rest der Mannschaft einen Hangover gut verkraften. Die Nummer 23 stellte die Waldberger immer wieder vor große Probleme. Gleich nach dem Anstoß machte er mit einem Distanzschuss das 0:1 (1.), um danach als Pass- und Vorlagengeber zu glänzen. Der Ball sprang ihm dabei niemals weiter als 5 cm weit vom Fuß weg. Doch die Waldberger versuchten trotzdem, Fußball zu spielen und drängten ihrerseits auf das gegnerische Tor. Lukas Kirchenbauer hatte schon den Ausgleich auf dem Fuß, doch der gegnerische Keeper hatte aufgepasst und die 23 trickste sich nach vorne und bereitete das 0:2 vor (6.). Nur der Totale Einsatz der kompletten KSV-Mannschaft verhinderte, dass die Partie Brasilianische Verhältnisse annahm.
Die zweite Spielhälfte war man zu großen Teilen mit dem Zustellen der Lauf- und Passwege für den Gegner beschäftigt, so dass Torchancen für die Waldberger seltener wurden. Bei einem Konter jedoch war die 23 wieder auf dem Posten und bereitete das 0:3 vor (15.). Die KSVler hätten kurz vor Schluss fast noch den Ehrentreffer erzielt, doch der Distanzschuss von Andreas Reiter ging knapp drüber (18.). Dieses Spiel wurde von einem überragenden Mann entschieden, doch auch wenn das Ergebnis etwas anderes aussagt, haben die Waldberger trotzdem sehr gut gespielt. Denn nur wer zugeschaut hat, kann ermessen was man für einen Aufwand betreiben muss, um gegen einen solchen Gegner nicht die Hütte vollzubekommen. Und da man eh schon weiter war, konnte man entsprechend gutgelaunt ins Bierzelt gehen.

KSV Waldberg – Die Landkreisbefruchter   0:X
Die Konstellation in der Zwischenrunde ergab, dass der KSV mit  einem Sieg gegen die schwächeren Becksbierboys in Spiel zwei das Achtelfinale erreichen konnte. Um bei diesem schwül-warmen Wetter die Ressourcen zu schonen, hat man beschlossen, zu diesem Spiel nicht anzutreten. Und dieser taktische Kniff zahlte sich aus.

KSV Waldberg – Becksbierboys   5:2 (3:1)
Damit der Kniff in Spiel eins aufgehen konnte, musste natürlich dieses Spiel gewonnen werden. Mit dem totalen Engagement der vorangegangen Spiele legte der KSV wieder los. Philip Seemüller tankte sich mit einem Solo über den gesamten Platz durch und legte Benjamin Wiest die 1:0-Führung auf (4.). Doch beim Wiederanpfiff verschlief die Offensive das Pressing und der Gegner konnte mit einem Gewaltschuss von der Mittellinie den Ausgleich erzielen (5.). Davon unbeeindruckt ging dann sofort wieder die Post ab. Benjamin Wiest (7.) zum Zweiten und Lukas Kirchenbaur mit dem 3:1 (9.) rückten die Verhältnisse noch vor der Pause wieder zurecht.
Nun wurde es magisch. Eine Ballstafette, die man sonst nur von der Playstation kennt gab es gleich nach Beginn der zweiten Halbzeit zu bestaunen. Mit jeweils nur einer Ballberührung ging es von hinten nach vorne: Philip Seemüller auf Lukas Kirchenbaur auf Maximilian Reiter auf Benjamin Wiest, der den Ball volley am Torwart vorbei zum 4:1 ins Gehäuse spitzelte (10.) Holladiewaldfee! Die Becksbierboys wehrten sich selten, aber effektiv: Der gleiche schussstarke Spieler, der das erste Tor schon erzielt hatte konnte wieder einen unhaltbaren Distanzschuss im Gehäuse von Jonas Mayr unterbringen (12.). Es war aber nur Ergebniskosmetik, denn der KSV ließ routiniert den Ball in den eigenen Reihen kreisen während dem Gegner die Zeit davonlief. Einmal noch tat sich eine Lücke auf, die Maximilian Reiter mit dem Schlusspfiff zum 5:2 für sich nutzen konnte (18.). Dies war bereits sein 60. Treffer im KSV-Dress. Somit steht der KSV Waldberg bei seiner dritten Turnierteilnahme erstmals im Viertelfinale!

KSV Waldberg – Um es kurz zu machen   1:2 (1:1)
Unter den letzten acht wird die Luft langsam dünner, doch haben sich die Grün-Weißen vorgenommen noch einmal alles rauszuhauen, was in ihnen steckt. Und das haben sie, und wie! Doch zunächst tasteten sich beide Teams in der Anfangsphase etwas ab. Bis die KSVler einmal zu spät auf den Ballführenden Spieler geschoben haben und ein strammer Schuss das 0:1 bedeutete (5.). Das war der Startschuss für eine intensive Partie, die allen Beteiligten noch länger im Gedächtnis bleiben dürfte. Sofort nach dem Anstoß schnürten die Waldberger den Gegner in der eigenen Hälfte ein. Alexander Burkhard drängte in die Spitze, verlud überragend den Torwart aber scheiterte leider am linken Pfosten (6.) und in der selben Spielminute noch setzte Lukas Kirchenbaur nach einem Doppelpass den Ball hauchdünn über die Latte. Der Gegner war nur noch bei Kontern gefährlich, doch gefährlich genug das Dominik Burkhard für den bereits geschlagenen Keeper Jonas Mayr auf der Linie klären musste (7.). Schließlich war es Philip Seemüller, der per Kopf nach präziser Freistoßflanke von Maximilian Reiter den überfälligsten Ausgleich der Fußballgeschichte markierte (8.). Kaum eine Minute später donnerte er einen Volleyschuss von der Strafraumkante an die Querlatte (9.).
In Hälfte zwei ging es nach erneut kurzer Abtastphase wieder los: Lukas Kirchenbaur zieht wieder mit Tempo in den Strafraum, scheitert aber am rechten Außenpfosten (12.). Und danach passierte, was immer passiert wenn man so verschwenderisch mit den Hundertprozentigen umgeht. Bei einem Gewimmel im eigenen Strafraum lenkt Keeper Jonas Mayr den Ball derart unglücklich ab, dass der auf der Linie klärende Andreas Reiter den Ball nur noch ungelenk mit der Rückseite der Wade vom Tor wegdrücken konnte. Leider mit zu wenig Kraft und zu kurz, so dass der herannahende Stürmer den Ball locker abstauben konnte (14.). Doch noch war der KSV nicht geschlagen. Wieder gab es Freistoß, wieder flankte Maximilian Reiter auf Philip Seemüller, diesmal ging der Ball leider knapp rechts vorbei (16.). Der Gegner ging mittlerweile auf dem Zahnfleisch, das spürte man deutlich. Somit versuchten Sie es mit Härte. Erneut konnte nur ein Foul die Waldberger stoppen, wieder gab es Freistoß doch dieses Mal landete der Ball in der Mauer (17.). In der letzten Spielminute rauscht der mit dem totalen Willen ausgestattete Lukas Kirchenbaur noch einmal in den Strafraum und legt den Ball für Maximilian Reiter quer, doch der vergibt aus guter Position links am Tor vorbei (19.). Und dann pfiff der Schiri ab. Der KSV verliert eine unfassbar intensiv geführte Partie, bei der der Gegner am Ende selber nicht weiß, wie er das Spiel gewonnen hat. Aber so ist Fußball nun manchmal.

FAZIT: Es wird definitiv eine Saison der Rekorde werden. Der Torrekord von 2008 ist jetzt schon geknackt, die Gegentorquote ist weit unter dem Durchschnitt. Noch nie wurden so viele Spiele in einer Saison gewonnen. Und nun tritt man auch bei einem großen Turnier endlich einmal aus der sportlichen Bedeutungslosigkeit heraus und kommt mit einem mitreißenden Fußball in die Runde der letzen acht, wo man sich nur vorwerfen muss, die dicken Dinger nicht gemacht zu haben. Ansonsten hat jeder einzelne Spieler, egal wie viel Spielzeit er bekommen hat, bis zum letzten Blutstropfen alles gegeben. Und wenn dann auch noch die spielerische Qualität stimmt dann kann man es in einem Turnier weit bringen. So wurde es halt der fünfte Platz von vierzig. In drei Wochen genießen wir erst mal das Dorfturnier mit unseren Freunden aus Südtirol, die dem Turnier ein internationales Flair verleihen werden und dann steht auch schon bald Ustersbach an, wo man noch die Möglichkeit hat, aus 2014 wirklich eine Rekordsaison zu machen. Denn eines fehlt noch: Ein Turniersieg!





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