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Tags: SpielberichteKSVWeihertalerKickerReinhartshofenAuswärtssieg



KSV Waldberg – Weihertaler Kicker   6:4 (4:2)
09.05.2014   Reinhartshofen

Die neunte KSV-Saison startet wieder einmal mit dem Klassiker in Reinhartshofen. Mit einem angenehm großen Kader wollten die Waldberger das scheinbar unmögliche schaffen: Nach acht Jahren, in denen man gegen die Weihertaler stets verloren hat endlich den ersten Sieg einzufahren! Gut mitgespielt hat man zu Beginn meistens, doch spätestens nach einem 0:2 war der Ofen dann immer aus. Dieses Mal sollte alles anders werden, es gab viele Tore zu bestaunen, einen Notarzteinsatz und einen Spielabbruch. Doch der Reihe nach:

Ein bisschen Tradition darf es dann doch sein, die Schlafmützigkeit zu Spielbeginn wird die Zuschauer und Fans des KSV wohl auch 2014 zur Verzweiflung treiben. Denn kaum eine Minute nach Anpfiff lag der Ball schon im Waldberger Tor, die komplette Zuordnung der Defensive hat hier überhaupt nicht gestimmt. Keeper Patrick Ulrich war total chancenlos.  Doch dieser Weckruf wirkte und der KSV begann sein Spiel nach vorne. Tobias Grolig, der eine Riesenpartie spielte hatte innerhalb einer Viertelstunde drei Großchancen, die zeigten dass der KSV hier nicht die Segel streichen würde. Wie aus heiterem Himmel kam dann in der Druckphase der Waldberger ein Konter der Weihertaler, und wieder hatte der Keeper das Nachsehen: Von halblinks auf Strafraumhöhe rauscht in der Ball zum 0:2 in die Maschen. Soweit könnte man so ziemlich alle Spielberichte der vergangenen Jahre gegen die Weihertaler hierhin kopieren, doch mit Wiederanpfiff passierte etwas Seltsames: Der KSV spielt auf einmal zielstrebig aufs Tor. Lukas Kirchenbaur bekommt den Ball, legt den Turbo ein und donnert den Ball aus 20 Metern zum 1:2 ins die Maschen (27. ). Die Weihertaler waren nun auf Spielberuhigung aus, doch die Waldberger kombinierten und feuerten aus allen Rohren. Ein plumper Abwehrversuch brachte dann Max Reiter im gegnerischen Strafraum zu Fall, dem Heimschiri blieb nichts anderes übrig als Elfmeter zu pfeifen. Lukas Kirchenbauer legte sich den Ball zurecht und verwandelte cool zum 2:2 Ausgleich (31.). Die Abwehr des KSV ließ dem Gegner nun keine Luft mehr zum atmen und die Offensive machte unerbittlich weiter. Max Reiter mit einem fulminanten Schuss aus 16 Metern (38.) und Benjamin Wiest nach tollem Solo von Tobias Grolig (40.) verabschiedeten die Gastgeber mit einem Doppelschlag in die Pause.

Nach der Pause ging es zunächst genau so weiter. Tobias Grolig, der sehr gerne mit dem Finger in der Steckdose schläft wieselt sich durch die Abwehrreihen des Gegners und erhöht auf 5:2 (52.) Nach einer guten Stunde ging den KSVlern dann aber ein wenig der Saft aus und die Weihertaler kamen wieder zurück.  Man bekam den Ball nicht mehr aus dem eigenen Strafraum und so konnte Keeper Patrick Ulrich den Ball nur noch hinter der Linie aus dem Tor fausten. Nachdem außer den Zuschauern niemand jubelte, entschied der Heimschiri nach einer kleinen Denkpause einfach mal so auf Tor (63.) und hauchte den Hausherren wieder Leben ein. In dieser Phase schaffte man es nicht, effektiv gegen den Ball zu arbeiten und ließ die Weihertaler zu viel gewähren. Die Quittung bekam man durch das 4:5 aus halbrechter Position (71.). Nun wurde das Team umgestellt um die Spielstärke wieder auszubauen und sofort ging wieder die Post ab. Benjamin Wiest tankt sich auf der linken Seite durch und spielt einen sehenswerten Pass auf Lukas Kirchenbaur, der die tolle Vorlage leider nicht verwerten kann. So musste es der Passgeber selber richten: Aus einem Gewirr an der linken Strafraumkante erkämpfte sich Benjamin Wiest dem Ball und verwandelte eiskalt ins lange Eck zum 6:4 (76.). Auch bei der folgenden Szene spielt der Torschütze eine Rolle. Bei einem fairen Zweikampf mit einem Weihertaler straucheln beide und der Reinhartshofer blieb verletzt liegen. (77.) Notarzt und Krankenwagen mussten kommen, um den Verletzten zu versorgen. Wie man hört, hat er sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. An dieser Stelle von Herzen gute Besserung! Der Schiedsrichter pfiff nach Absprache der Teamkapitäne die Begegnung nicht mehr an und es bleibt bei einem tollen 6:4-Sieg einer engagierten und mutig spielenden KSV-Mannschaft, die mit Sicherheit noch höher gewonnen hätte an diesem Abend.

FAZIT: Offensiv bekommt man beim KSV heuer etwas geboten für sein Geld, soviel ist mal sicher! Ein unglaublicher Teamspirit hat heute den Unterschied gemacht. Auch nach dem 0:2-Rückstand gab es keine Streitereien, jeder einzelne Spieler hat auf seiner Position alles gegeben um dem Team den überfälligen und langersehnten Erfolg gegen die Weihertaler zu bescheren. Ein großes Hallo auch an die KSV-Debütanten Michi Klaus und Sándor Németh, die Ihre Sache sehr gut gemacht haben. Wenn die Mannschaft den Spirit und die Zielstrebigkeit beibehält, wird es sicherlich ein tolles KSV-Jahr!





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